Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Euroraum sank von Januar bis März um 0,6 Prozent zum Vorquartal, wie Eurostat am Dienstag in einer Schnellschätzung mitteilte. Volkswirte hatten mit diesem Wert gerechnet. Im vierten Quartal war das BIP im Zuge der Corona-Lockdowns bereits um 0,7 Prozent geschrumpft.

Rumänien (+2,8 Prozent), Bulgarien (+2,5 Prozent) und Zypern (+2,0 Prozent) wiesen die höchsten Wachstumsraten im Vergleich zum Vorquartal auf, während Portugal (-3,3 Prozent), Lettland (-2,6 Prozent) und Deutschland (-1,7 Prozent) die größten Wachstumseinbußen hinnehmen mussten.

Die Zahl der Erwerbstätigen sank im Vergleich zum Vorquartal sowohl in der Eurozone als auch im gesamten Euroraum um 0,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Erwerbstätigkeit im ersten Quartal 2021 im Euroraum um 2,1 Prozent und in der EU um 1,8 Prozent.

Da die Daten im Rahmen der Erwartungen lagen, lösten die Wachstumszahlen keine größeren Bewegungen an den Märkten aus.

Der DAX stand 0,28 Prozent höher und der Euro Stoxx 50 gewann 0,34 Prozent. Für den EUR/USD ging es um 0,56 Prozent aufwärts und der Euro-Bund-Future stagnierte bei 168,89 Punkten.

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