Coinbase kündigte gestern eine Wandelanleihe im Umfang von 1,25 Milliarden Dollar mit Fälligkeit im Jahr 2026 an. Die Anleihen können nach Wahl von Coinbase in Bargeld, Aktien der Coinbase-Stammaktie Klasse A oder eine Kombination daraus umgewandelt werden. Wandelanleihen sind laut Fisch Asset Management eine Mischung aus Aktien und Anleihen. Ein grundlegendes Merkmal einer Wandelanleihe ist ein aktienähnliches Kurspotential bei gleichzeitig beschränktem Risiko. Der Preis der Wandelanleihe wird von der Zeit bis zum Verfall des Wandelrechts, der Volatilität der Coinbase Aktie, dem allgemeinen Zinsniveau, den Erwartungen der Marktteilnehmer und der Qualität des Schuldners beeinflußt.

Diese Kapitalerhöhung stellt eine Gelegenheit dar, die bereits starke Bilanz von Coinbase mit kostengünstigem Kapital zu stärken, das die operative Freiheit aufrechterhält und die Verwässerung für die Aktionäre von Coinbase minimiert. Der Barbestand betrug 1,98 Milliarden Dollar am 31. März 2021. Coinbase beabsichtigt, den Nettoerlös aus der Emission für allgemeine Unternehmenszwecke zu verwenden. Coinbase will organisch und durch Übernahmen international wachsen. Zudem möchte der Kryptopioneer weitere Produkte und Coins zum Handel anbieten.

Die Aktien sind gestern nachbörslich auf 240,35 Dollar gefallen. Der Referenzpreis bei der Börseneinführung betrug 250 Dollar. Der Trend und das Momentum sind negativ für die Coinbase-Aktie. Widerstände liegen bei 298,78 und 329,76 Dollar. Die Kursschwäche in Bitcoin und Ethereum waren die Kurstreiber, da Coinbase den größten Teil seiner Gewinne durch den Handel mit Kryptowährungen verdient.

Die von Investing.com befragten Analysten haben ein durchschnittliches Kursziel von 416,55 Dollar. Sieben Analysten empfehlen die Aktien zum Kauf und vier zum Halten.

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